Willkommen beim online Einkommensteuer Rechner

Kostenloser online Steuerrechner EinkommensteuerSie können mit unserem kostenlosen Einkommensteuer Rechner die Einkommensteuer für die Jahre 1999 - 2016 online berechnen. Außerdem erklären wir Ihnen, nach welchem Schema die Einkommensteuerberechnung erfolgt und beschreiben die Formel.

Einkommensteuer Schnellberechnung

Jahr:
 
Veranlagung:
 
Kichensteuer:
 
zu versteuerndes Einkommen in €:

 

Ausführlicher Einkommensteuer Rechner

Einkommensteuer BerechnungBitte geben Sie einfach Ihr zu versteuerndes Einkommen unten in den Rechner ein. Die Einkommensteuer wird sowohl nach Grundtarif als auch nach Splittingtarif berechnet. Der Einkommensteuer Rechner berechnet neben der Einkommensteuer auch den Solidaritätszuschlag, die Kirchensteuer und die Gesamtsteuerbelastung. Weiterhin wird das Nettoeinkommen berechnet.

 

Kostenloser Einkommensteuer Rechner online

 

Hinweis: Sie können mit dem Steuerrechner auch außerordentliche Einkünften (z.B. bei Abfindung) und mit Progressionsvorbehalt (z.B. bei Doppelbesteuerungsabkommen) berechnen.

 

Einkommensteuer Berechnungsschema

Einkommensteuererklärung berechnen

Einkünfte aus

Land- und Forstwirtschaft

+ Gewerbebetrieb

+ selbständige Arbeit

+ nichtselbständige Arbeit

+ Kapitalvermögen

+ Vermietung und Verpachtung

+ Sonstige

= Summe der Einkünfte

- Altersentlastungsbetrag

- Entlastungsbetrag für Alleinerziehende

= Gesamtbetrag der Einkünfte

- Verlustabzug

- Sonderausgaben

- außergewöhnliche Belastungen

- Altersvorsorgebeiträge

- Steuerbegünstigungen

= Einkommen

- Kinderfreibetrag

= zu versteuerndes Einkommen

= tarifliche Einkommensteuer

- Steuerermäßigungen

+ hinzuzurechnendes Kindergeld

= festzusetzende Einkommensteuer

-> Ausführlichere Informationen zur Einkommensteuerberechnung finden Sie unter Einkommensteuerberechnung

Der Einkommensteuerrechner geht von dem zu versteuerndem Einkommen aus und berücksichtigt nicht die Pauschbeträge für Werbungskosten und Sonderausgaben (inkl. Vorsorgeaufwendungen). Alle Einkommen mindernde Pauschalen und Kosten müssen daher vor der Berechnung abgezogen werden. Als Werbungskostenpauschale wird der sog. Arbeitnehmerpauschbetrag in Höhe von 1.000 Euro (920 Euro vor 2011) nach § 9a EStG abgezogen. Sie können aber auch höhere Werbungskosten geltend machen, wie z.B. die Entfernungspauschale (Pendlerpauschale) in Höhe von 0,30 Euro pro Kilometer. Hier finden Sie unseren Werbungskostenrechner. Weitergehende Informationen finden Sie auf der Seite zum Thema Werbungskosten.

Für Sonderausgaben nach § 10 EStG wird ein Pauschbetrag von 36 Euro berücksichtigt. Sie können aber auch höhere Aufwendungen von der Steuer absetzen (weitere Informationen unter Sonderausgaben). Neben der Sonderausgabenpauschale erhalten Arbeitnehmer eine Vorsorgepauschale, wenn keine höheren Vorsorgeaufwendungen geltend gemacht werden. Die Vorsorgepauschale beträgt 50 Prozent des Beitrags in der Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten entspricht, und 12% des Bruttoarbeitslohnes bis zu einer Höchstgrenze von 1.900 Euro. Wenn der Aufwand für Krankenversicherung (7,9% in 2011) plus Pflegeversicherung-Anteil höher ist, gilt dieser Betrag. Dazu kommen noch 20% vom Rentenversicherungsbeitrag 19,9% (ab 2012 19,6%). Für einen ledigen Arbeitnehmer ohne Kinder und 36.000 Euro Bruttogehalt errechnet sich folgender Vorsorgebetrag: 36.000 Euro x 0,08825 = 3.177 Euro + 36.000 Euro x 0,0398 = 1.433 Euro = 4.610 Euro. Beamte erhalten Ihre Altersvorsorge ohne eigene Beiträge und bekommen deshalb nur eine gekürzte Vorsorgepauschale für ihre Kranken- und Pflegeversicherung 12 % vom Bruttoarbeitslohn und max. 1.900 Euro. Für einen ledigen Beamten mit 36.000 Euro Bruttogehalt und privater Krankenversicherung mit 200 Euro Monatsbeitrag errechnet sich folgender Vorsorgepauschbetrag: 36.000 Euro x 0,12 = 4.320 Euro max. 1.900 Euro. Der tatsächliche Aufwand in Höhe von 2.400 Euro liegt über 1.900 Euro und ist somit abzugsfähig. Zu den Sonderausgaben gehört auch die Kirchensteuer. Wenn Kirchensteuerpflicht besteht, wählen Sie bitte 8% oder 9% (von der Einkommensteuer) aus. Die Kirchensteuer beträgt in den Ländern Baden-Württemberg und Bayern 8,00% der Einkommen- bzw. Lohnsteuer. In alle anderen Bundesländern beträgt die Kirchensteuer 9%. Für die Berechnung der Kirchensteuer werden die Einkommensteuern anteilig für jeden Ehepartner berechnet und ins Verhältnis zur Gesamtsteuer gesetzt. Wenn der Steuerpflichtige z.B. einen Anteil von 70% hat, muss er von der Kirchensteuer anteilig 70% zahlen. Wenn das Kirchenmitglied dagegen keine eigenen oder im Vergleich zum Ehepartner nur sehr geringe steuerpflichtige Einkünfte hat, wird ein je nach Bundesland und Religionsgemeinschaft unterschiedliches Kirchgeld erhoben.

Für Kinder erhalten die Eltern entweder Kindergeld oder Kinderfreibeträge bis maximal zur Vollendung des 25. Lebensjahres, solange sich das Kind in der Schul-, Berufsausbildung oder dem Studium befindet oder wenn es eine Berufsausbildung wegen fehlenden Ausbildungsplatzes nicht beginnen oder fortsetzen kann. Bei einem  höheren Einkommen ist der Kinderfreibetrag günstiger als das Kindergeld und wird vom Einkommen abgezogen. Der sich daraus ergebende Steuervorteil wird um das bereits erhaltene Kindergeld gekürzt, in dem die zu zahlende Einkommensteuer um das Kindergeld erhöht wird. Der Einkommensteuerrechner ermittelt die günstigere Variante und zeigt einen Hinweis an. Die Kinderfreibeträge mindern in jedem Fall den Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer. Tipp: Bei getrennt lebenden Ehegatten kann der geringer verdienende auf seinen Kinderfreibetrag zugunsten des anderen Elternteils verzichten. Der Einkommensteuerrechner berücksichtigt in dem Sie die Checkbox anklicken. Alleinerziehende erhalten einen Entlastungsbetrag in Höhe von 1.308 Euro. Einen Ausbildungsfreibetrag nach § 33 Abs.2 EStG in Höhe von 924 Euro gibt es nur für Kinder über 18 Jahren mit auswärtiger Unterbringung.

Bei haushaltsnahen Dienstleistungen können 20% der Aufwendungen und höchsten 510 Euro nach §35a EStG von der Steuer abgezogen werden. Von haushaltsnahen Handwerkerleistungen mindern 20% der Arbeitskosten und höchsten 1.200 Euro die Steuer.

Für Behinderte gibt es Pauschbeträge, die als außergewöhnliche Belastung abgesetzt werden können. Hier finden Sie die Behindertenpauschbeträge.

Einkommens- bzw. Lohnersatzleistungen unterliegen dem sog. Progressionsvorbehalt. Lohnersatzleistungen sind z.B. Altersteilzeitvergütung, Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld, Krankengeld oder Elterngeld. Diese Leistungen sind zwar steuerfrei, aber erhöhen den Steuersatz. Es wird ein erhöhter Steuersatz für die Summe aus dem steuerpflichtigen Einkommen und der Lohnersatzleistung errechnet. Dieser Steuersatz wird dann nur auf das steuerpflichtige Einkommen angewendet.

Außerordentliche Einkünfte werden begünstigt besteuert und sind im § 34 EStG geregelt. Abfindungen sind z.B. außerordentliche Einkünfte, die mit der sog. Fünftelregelung besteuert werden. Sie unterliegen in der Regel nicht der Sozialversicherungspflicht. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite http://abfindungsrechner.biz. Bei gleichzeitigem Vorliegen von außerordentlichen Einkünften und Lohnersatzleistungen, rechnet der Einkommensteuerrechner wie folgt:

  1. Einkommensteuerberechnung unter Berücksichtigung der steuerpflichtigen Einkünften sowie mit Progressionsvorbehalt.
  2. Steuerberechnung für alle Einkünfte, wobei die außerordentlichen Einkünfte nur mit 1/5 angesetzt werden.
  3. Ermittlung des Steuersatzes (Steuer/Summe Einkunftsarten).
  4. Steuersatz x (steuerpflichtigen + 1/5 außerordentlichen Einkünften) - Steuer für die steuerpflichtigen Einkünfte.
  5. Die Differenz (Steuer für 1/5 der a.o. Einkünfte) mit 5 multiplizieren, um so die Steuer auf die a.o. Einkünfte entfallen zu erhalten.
  6. Schließlich die Steuer für die a.o. Einkünfte und die für die steuerpflichtigen Einkünfte addieren.

Bei einem Betriebsaufgabegewinn (§ 34 Abs. 3 EStG) mit durchschnittlichen Steuersatz und Einnahmen mit Progressionsvorbehalt wird zunächst die Steuer für diesen Anteil ermittelt und davon dann 56% berechnet. Beim Vorliegen anderer außerordentlicher Einkünfte neben dem Betriebsaufgabegewinn kann nur eine der beiden Berechnungsmöglichkeiten gewählt werden.

Der Solidaritätszuschlag beträgt bei einer Einkommensteuer bis 972 EURO = 0; von 972 bis 1.336 Euro = 20% der Differenz (bei Splitting doppelte Beträge), dann 5.5% von der Gesamtsteuer.

 

 

 

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